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opentabs in Zahlen

opentabs in Zahlen

Den dritten Geburtstag am 17.01.15 haben wir ja mit Euch gefeiert, jedoch eine Zusammenfassung der letzten  Jahre aufgrund von aktuellen Nachrichten immer wieder verschoben. Hiermit möchten wir mit eine wenig Prosa und einer geballten Ladung Statistik die Jahre 2012 bis ’14 Revue passieren lassen und bedanken uns für das Vertrauen von unseren ersten Kunden und Nutzern, die experimentierfreudig und innovativ an uns glaubten und opentabs nutzten!

Logo und Namensfindung

Es sollte ein Zusammenhang zum Markt abzuleiten sein. Dies war die oberste Prämisse bei der Namenssuche.
Unterschiedliche Begriffe aus der Gastronomie standen auf einer langen Liste, bevor diese um zu lange Beiträge gekürzt wurde. Im zweiten Schritt reduzierten wir alles, was nicht unmittelbar mit der Bestellannahme und Bezahlung zu tun hatte. Die Analogie zum guten alten Bierdeckel gefiel uns sehr. Ganz entgegen unserer Philosophie deutsche Begriffe zu nutzen und „Denglisch“ zu vermeiden, favorisierten wir letztlich den englischen Firmennamen opentabs, schließlich funktioniert dieser auch über Landesgrenzen hinweg.
Der zweite Vorteil von opentabs liegt in der Anspielung auf einen Bierdeckel, den es eben auch in quadratischer Form mit abgerundeten Ecken gibt. Also ähnlich der Symbole für Apps. Zum eigentlichen Logo mit dem Tablett auf einem „App Bierdeckel“ war es dann nur noch ein kurzer Weg.
Unser Motto „So bestellt man heute“ bzw „The smart way to order today“ nimmt direkten Bezug auf die Tätigkeit, die wir mit unserer Dienstleistung schneller, einfacher und nutzerfreundlicher gestalten wollen.

Entwicklung

„Wir haben nie genug Entwickler!“ fasst den Zustand kurz und prägnant zusammen. Die Anforderung seitens unserer Kunden und Nutzer sind hoch, deren Wunschliste lang. Es erfordert tagtäglich die richtigen Entscheidungen zu treffen. Die Quote von 2,7 Transaktionen pro aktiven Nutzer im Monat deutet zumindest an, dass wir größtenteils gute Entscheidungen treffen. Doch auch vom Markt kommen Trends, die mittelbar Einfluss auf unser Geschäft haben (können). Im Laufe der Jahre ragen drei Entscheidungen heraus, die unseres Erachtens enorm wichtig für opentabs sind/ waren:

Wir sind kein mobiles Bezahlsystem oder neudeutsch „wallet“!

Die Versuchung lag nahe, aus opentabs auch ein Zahlsystem für den POS zu entwickeln. Überlegungen in diese Richtung wurde mehr als einmal gestartet, doch immer wieder verworfen. Denn hier gibt es in unseren Augen zwei grundlegende Probleme.
A) Nur mit der technischen Infrastruktur am POS inkl. Einbindung der bestehenden Kassen
B) Ohne grundlegende Änderung der Ladengestaltung des Einzelhandels wie beim Vorbild Apple Store ohne Kasse
kann mobiles Bezahlen nicht wirklich zum Erfolg führen. In unseren Augen ist das Brett für Bestellen und Bezahlen per App in der Gastronomie schon dick genug, bietet aber zumindest klar kommunizierbare Vorteile für den Nutzer: Mobil, bargeldlos und ohne Wartezeit. Den Rest löst gerade Apple Pay und dessen Android Varianten und wir freuen uns darüber!

Weg vom iPad hinterm Tresen

Als App Firma erlagen wir der Versuchung die eingehenden Bestellungen auf einem Tablet anzuzeigen. In einer ersten Version mit für mobile Geräte optimierter Webseite konnte der Mitarbeiter hinter dem Tresen die Bestellungen sehen, auswählen und schließlich zubereiten. Nach dem Urteil erfahrener Gastronomen sahen wir unsere ganze Arbeit den Bach hinuntergehen: „Werft es auf den Müll!“. Wir folgten dem Rat und erfanden die bizz Drucker – herkömmliche Epson Bondrucker plus Router, die über eine spezielle Routersoftware bei uns am Server die Aufträge abholen.
Einen Großteil dieser Entwicklung tut heute Ihren Dienst in unserer Administrationsoberfläche bizz.opentabs.de. So starb nur unsere Vision von coolen Tablets mit blinkenden Hinweisen hinter dem Tresen.

opentabs wird kein Kassensystem

Von Beratern und Freunden kam nicht zuletzt nach dem Erfolg von Square und orderbird der Hinweis, doch opentabs in diese Richtung auszubauen. Schliesslich gab es Hinweise, dass diese auch an Bestell Apps basteln und so in unser Geschäftsfeld vordringen. Stattdessen entwickelten wir eine offene API, über die sich jedes Kassensystem an unsere Infrastruktur andocken kann. Simpel, einfach und kostengünstig. Die API übermittelt die relevanten Infos wie z.B. Artikelnummer und Anzahl an die Kasse, damit diese ihre magischen Prozesse abarbeitet. Mit der offenen Schnittstelle sind wir Partner von allen Kassenherstellern und nicht Mitbewerber. Hier sei auch noch erwähnt, dass es dem Nutzer draußen nicht zu vermitteln ist, dass er Restaurants nach Kassensystem Apps aussucht.

So ergänzen wir die POS Hersteller um eine innovative Lösung und bieten den Gastronomen ein tolles Werkzeug für mehr Kundenzufriedenheit. Der dritte im Bunde ist der Nutzer, der mobil, bargeldlos und ohne Warten an sein Essen kommt.

Zusammenfassung

Während der ersten 12-16 Monate lernten wir die Abläufe hinter dem Tresen kennen und analysierten ständig unsere Nutzerbedürfnisse und Kundenwünsche. Dabei war und ist es nicht immer einfach, die Waage zu halten. Von da an hatten wir mit Bestellen und Bezahlen ein rundes Produkt mit klaren Vorteilen für beide Seiten – Gastronom und Nutzer.
Die ersten 3 Jahre sind in unseren Augen ein Erfolg, auch wenn wir eine größere Verbreitung und höhere Nutzungsquote erwartet haben. Man prophezeite opentabs das Ende in 2013 und nochmal in 2014. Offenbar überzeugt der Mehrwert unserer Idee.
Mal sehen wie wir uns 2015 schlagen, bis jetzt sieht es gut aus und die nächsten Erfolgsmeldungen sind in Vorbereitung.
opentabs in Zahlen 2014